Meine Tätigkeitsschwerpunkte

Ich vertrete Sie auf folgenden Rechtsgebieten*:

     Gesetzliche Rentenversicherung

     Gesetzliche Unfallversicherung

     Gesetzliche Krankenversicherung

     *mit Bezug zu einer gesetzlichen Rente.


– gesetzliche Rentenversicherung –

     Vertretung in Widerspruchs- und Sozialgerichtsverfahren

     Beantragung aller Renten

     Durchsetzung von Erwerbsminderungsrenten

     Rentenberechnung und Rentenhochrechnung

     Vorsorgeplanung und Analysen


– gesetzliche Unfallversicherung –

     Vertretung in Widerspruchs- und Sozialgerichtsverfahren

     Streitigkeiten um Verletzungsgeld

     Beantragung von Unfallrenten und Anerkennung von Berufskrankheiten

     Verschlechterungsanträge


– gesetzliche Krankenversicherung –

     Prüfung der Krankenversicherung der Rentner

     Streitigkeiten um Krankengeld

     Vertretung in Widerspruchs- und Sozialgerichtsverfahren

Fragen rund um die gesetzliche Rente

Rentenansprüche

Planung des Übergangs in die Rente bzw. in den Ruhestand

Sozialversicherungsrechtliche Beratung bei Aufhebungsverträgen und Altersteilzeit

Vermeidung oder Verringerung von Rentenabschlägen

Rentabilitätsanalyse von (freiwilliger) Beitragszahlung oder Beitragserstattung

Gestaltung von Hinzuverdienst neben der Rente

Hinzuverdienstgrenzen bei Renten (z.B. Photovoltaikanlagen, Einkünfte von Vermietung oder Verpachtung, Zins- und Dividendeneinnahmen, Einkünfte aus Gewerbebetrieb usw.)

Berechnung des Ausgleichsbetrages bei Rentenabschlägen

Beratung zu häufig gemachten Fehlern bei Anträgen auf Erwerbsminderungsrente

Rückforderung von Rente

Beratung in die Selbständigkeit

Beratung aus der Selbständigkeit

Rente wegen Erwerbsminderung
Regelaltersrente
Altersrente für langjährig Versicherte
Altersrente für besonders langjährig Versicherte
Altersrente für schwerbehinderte Menschen
Witwen- oder Witwerrente
Waisenrente
„Mütterrente“
Betriebsrente, BVK , ZVK oder VBL (öffentlicher Dienst)
Unfallrente der gesetzlichen Unfallversicherung bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
Rente bei einer berufsständischer Versorgungseinrichtung

Leider ist ein deutlicher Trend erkennbar, Sozialleistungen abzulehnen oder nur zum Teil zu gewähren. Bei den Erwerbsminderungsrenten ist festzustellen, daß viele Rentenversicherungsträger ausschließlich durch ihre Vertragsärzte prüfen lassen, inwieweit das Leistungsvermögen des Antragstellers gemindert ist. In den meisten Fällen kommen diese Ärzte zu dem Ergebnis, daß noch leichte Tätigkeiten von mindestens 6 Stunden täglich verrichtet werden können. Diese Bewertung ist die Grundlage für einen ablehnenden Rentenbescheid.

Nach meiner Erfahrung ist diese Bewertung oft nicht korrekt, da sich die Vertragsärzte/Gutachter nicht intensiv und umfangreich genug mit der medizinischen Vorgeschichte des Einzelnen befassen. Aus rechtlicher Sicht ist darüber hinaus zu prüfen, ob der Antragsteller auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verwiesen werden darf oder ob noch Berufsschutz im Sinne der ehemaligen Berufsunfähigkeitsrente vorliegt.

Durch meine fachmännisch begleitete Rentenantragstellung biete ich die Möglichkeit, Fehlentwicklungen von Beginn an zu unterbinden bzw. einzugrenzen.

Mit der Durchsetzung von Rentenansprüchen verbinde ich – wenn notwendig – die Vertretung gegenüber der Krankenkasse, dem Versorgungsamt oder auch der Berufsgenossenschaft.

Hierzu berate ich Sie auch. Sinngemäß trifft das oben gesagte auch zu.

Darüber hinaus liegt mein Schwerpunkt im Bereich der Antragstellung in der gesetzlichen Rentenversicherung in den Sparten:

Antrag auf Kontenklärung
Versicherungspflicht
Antrag auf Befreiung von der Beitragszahlung
Antrag auf freiwillige Versicherung etc.

Bei der Klärung von Rentenversicherungskonten muss heute nicht nur die jeweilige Beitrags- oder Anrechnungszeit nachgewiesen werden, sondern eine große Anzahl von rentenrechtlichen Fragen beantwortet werden, die sich unmittelbar auf die Rentenhöhe auswirken kann. Eine solche Klärung sollte unbedingt mit der nötigen Sorgfalt vorgenommen werden, denn Renten werden in der Regel bis zum Lebensende gezahlt.

Auf Wunsch kann ich Ihren Rentenbescheid sowohl rechnerisch als auch inhaltlich und sachlich prüfen. Dazu gehört die Prüfung der festgestellten Versicherungszeiten. Neben evtl. Besonderheiten im Versicherungsleben sind darüber Vertrauensschutzregelungen und versicherungsmathematische Abschläge zu beachten.

Darüber hinaus kann ich Ihren Rentenbescheid im Anschluss an ein Kontenklärungsverfahren prüfen, deren Prüfung wegen der sonst eintretenden Rechtsverbindlichkeit innerhalb der Rechtsmittelfrist vorgenommen werden sollte.

Ältere Rentenbescheide können selbstverständlich geprüft und ggf. korrigiert werden.

Mit Spezialsoftware bin ich in der Lage eine Rentengrundberechnung aufgrund der bisher zurückgelegten Versicherungszeiten zu erstellen. Darauf aufbauend sind verschiedene Hochrechnungen mit Pflicht- oder freiwilligen Beiträgen, mit Kindererziehungszeiten oder mit einem Sozialleistungsbezug möglich. Berechnungen können auch bei Nachzahlungsmöglichkeiten durchgeführt werden.

In letzter Zeit häufen sich Anfragen bezüglich von Möglichkeiten (legalen) entweder von der privaten Krankenkasse in die gesetzliche Krankenkasse zu wechseln oder umgekehrt. Dabei gibt es einige Voraussetzungen die beachtet werden müssen.

Oder: müssen Rentner (die einen Hinzuverdienst haben) Krankenversicherung bezahlen?

Außerdem: Prüfen der Beitragsbescheide für selbständige Unternehmer (Rentner) und angestellte Rentner. Anspruchsvoraussetzungen für die Krankenversicherung der Rentner (KVdR).

Für Anträge aufgrund von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sind die Berufsgenossenschaften bzw. Gemeindeunfallversicherungsverbände zuständig. Das Leistungsspektrum dieser Träger ist enorm groß und bezieht sich zum Beispiel auf Renten, Verletztengeld, Umschulungen, Versorgung der Hinterbliebenen aber auch ergänzende Leistungen neben Arbeitslosengeld und Renten. Meistens werden die beantragten Leistungen jedoch abgelehnt, da der nachzuweisende Kausalzusammenhang oftmals nicht anerkannt wird.
Oft ist auch die prozentuale Einstufung der Minderung der Erwerbsfähigkeit strittig. Hier ist eine genaue Prüfung mit entsprechender Sachkenntnis erforderlich.

Durch zahlreiche, laufende gesetzliche Veränderungen ist das Sozialgesetzbuch immer umfangreicher geworden. Dies betrifft auch die dazugehörigen Nebengesetze. In Verbindung mit der Massenverwaltung durch die Rentenversicherungsträger ergeben sich zwangsläufig falsche Verwaltungsentscheidungen, denen Widerspruchs- und Sozialgerichtsverfahren folgen können.

Für die Begründung der Widersprüche oder der Klagen wird qualifizierte Sachkenntnis benötigt. Das gilt sowohl für die Ablehnung von Renten als auch von Beitrags-, Anrechnungs- oder Kindererziehungszeiten. Durch ein erfolgreiches Verfahren kann ein Rentenanspruch begründet,  gesteigert oder eine Zeitrente in eine Dauerrente gewandelt werden.

Grundsätzlich prüfe ich vor jedem Rechtsstreit genau, welche Erfolgsaussichten vorliegen und in welchem Verhältnis der voraussichtliche Aufwand zu dem möglichen Ertrag steht.

Sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Selbständigen und Angestellten

Bei der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung bestimmter Personengruppen sind die Fehlerquellen für eine falsche Beurteilung seit jeher sehr umfangreich.

Ich berate und unterstütze Sie bei dem Statusfeststellungsverfahren. D.h.:

  • liegt Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung vor oder nicht?
  • ist es evtl. sinnvoll eine Versicherungspflicht auf Antrag vorzunehmen?
  • ist eine freiwillige Beitragszahlung zur gesetzlichen Rentenversicherung „rentabel“?
  • bin ich als Geschäftsführer einer GmbH rentenversicherungspflichtig?

Da dies (auch) ein sehr umfangreiches Rechtsgebiet darstellt, empfiehlt es sich mit mir Kontakt aufzunehmen um „alles weitere“ zu besprechen.

 

Zu diesem Thema möchte ich noch folgendes darstellen:

Die Vertretungsbefugnis in Statusfeststellungsverfahren für Rentenberater und Rechtsanwälte sowie Steuerberater (letztere verneint)
(zugleich Besprechung von BSG, Urteil vom 05.03.2014, B 12 R R 7/12 R)

Das Bundessozialgericht (BSG) hatte sich am 5.3.2014 in mehreren Entscheidungen mit der Frage zu befassen, ob Steuerberater im Rahmen des bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung – der Deutschen Rentenversicherung Bund – angesiedelten Statusfeststellungsverfahrens (Anfrageverfahren zur Statusklärung) berechtigt sind, als Bevollmächtigte aufzutreten.

Dabei ist als Fazit festzustellen: Das BSG hat (zutreffend) Tätigkeiten im Zusammenhang mit einem auf Klärung des sozialversicherungsrechtlichen Status gerichteten Verwaltungsverfahren nach § 7a SGB IV als Erbringung einer Rechtsdienstleistung i.S. von § 2 Abs. 1 RDG gewertet. Wegen der rechtlichen Komplexität des Statusfeststellungsverfahrens verlangt der Gesetzgeber richtigerweise die volle Kompetenz eines Rechtsanwalts bzw. die besondere Sachkunde eines Rentenberaters.
Die Quintessenz des BSG-Urteils ist klar: Für eine Ausweitung der Befugnisse für Steuerberater besteht angesichts ihrer beruflichen Qualifikation und ihrer Verwurzelung im Steuerrecht kein Anlass. Dies gilt auch deswegen, da der sozialversicherungsrechtliche Beratungsbedarf durch die anderen Berufsgruppen der Rentenberater und Rechtsanwälte ausreichend und qualifiziert abgedeckt wird.

Der Schritt in die Selbständigkeit bringt viele Fragen zur Gestaltung der künftigen sozialen Absicherung mit sich.

Ich berate Sie deshalb unabhängig und neutral zu allen Fragen in den Bereichen
– Rentenversicherung
– Krankenversicherung
– Pflegeversicherung
– Unfallversicherung / Berufsgenossenschaft
– Arbeitslosenversicherung (soweit Bezüge zur Rentenversicherung bestehen)

Dies ermöglicht Ihnen eine fundierte Entscheidung über einen Verbleib in der gesetzlichen Sozialversicherung (oder bestimmten Versicherungszweigen) oder den Wechsel zu einem privaten Versicherungsunternehmen.

Selbstverständlich informiere ich Sie darüber, ob und in welchen Fällen Sie als selbständiger Unternehmer der Versicherungspflicht in der Renten- und Unfallversicherung unterliegen (und wie Sie evtl. das Risiko hoher Beitragsforderungen vermeiden können.

 

Schon länger selbständige Unternehmer unterstütze ich insbesondere bei folgenden Fragen:

– stimmen meine Rentenversicherungszeiten ?
– ab wann kann ich „in Rente gehen“? Stehen mir evtl. noch Gestaltungsmöglichkeiten für einen    früheren Renteneintritt offen?
– was muss ich bei einer Betriebsübergabe aus rentenversicherungsrechtlicher Sicht beachten ?
– was muss ich beachten, wenn ich möglicherweise in eine private oder gesetzliche  Krankenversicherung wechseln möchte?
– Wie lange ist es sinnvoll, freiwillige Rentenversicherungsbeiträge zur Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos zu zahlen?

Damit helfe ich Ihnen, Ihren Beitragsaufwand zu minimieren und kann Sie in die Lage versetzen, Ihre Leistungsansprüche möglichst früh und umfassend zu realisieren.

Auf Wunsch führe ich für Sie in der Rentenversicherung auch das Kontoklärungsverfahren durch oder prüfe Ihren Versicherungsverlauf.